Nepal Dog Project
Auf einem Berg in Nepals Hauptstadt Kathmandu liegt die hinduistisch-buddhistische Tempelanlage Swayambhunath. Dort fristen Straßenhunde zwischen Sakralbauten, Souvenirläden und Restaurants ein erbärmliches Leben.
Mit einem Programm zur medizinischen Versorgung und Sterilisation soll ein Modell-Projekt zur Nachahmung geschaffen werden. Die Darstellung dieses Projektes soll der Regierung in Nepal die Vorteile einer guten Behandlung von Straßenhunden vorführen. Dieses Modell-Projekt lässt sich auch weltweit übertragen.
  
Das Konzept kurzgefasst:
- medizinische Behandlung
- Pflege
- Sterilisation
- Tollwutschutzimpfung
- Anleitung für kontinuierliche Fürsorge
- Erste Hilfe-Ausbildung für die Erstversorgung
- Dokumentation des Projektes

Während der Durchführung des Projektes ist eine ausführliche Internet-Dokumentation geplant mit Bildern der Hunde und vom Projektverlauf.
Wie so oft im Tierschutz tragen viele Menschen gemeinsam in vielfältiger Weise zur Realisierung eines Projektes bei. Um dieses Zusammenwirken zu veranschaulichen, sollen diejenigen, denen das Modell-Projekt seine Entstehung verdankt (mit deren Genehmigung) in der Projektbeschreibung gewürdigt werden.
Schaffen Sie sich doch einen nepalesischen Paten-Hund an!

Ihr Hund bleibt in Freiheit!
Keine weiteren Verpflichtungen!
Sie erhalten ein Foto von Ihrem Hund oder suchen sich während des Projektes einen Hund aus der Fotogalerie im Internet aus.
Sie können Ihren Hund jederzeit besuchen.
Ihr Hund erhält Ihren Wunschnamen.
Betrachten Sie Ihren freilebenden Hund als Glücksbringer, der Ihr Leben mit Glück und Freude bereichert.

Gegen eine Spende in beliebiger Höhe können Sie das Buch "L e b e n – ohne Tiere und Pflanzen zu verletzen oder zu töten" von A. Wang erhalten (solange der Vorrat reicht), wobei in diesem Falle die Spende für die Versorgung der Hunde verwendet wird.
Dieses Projekt wird ehrenamtlich durchgeführt, und auch die Reise- und Unterbringungskosten werden privat gezahlt. Spenden werden lediglich für die medizinische Versorgung der Hunde eingesetzt und zwar für den Kauf von Medikamenten und für tierärztliche Leistungen.
Der Start des Projektes in Nepal steht noch nicht fest, da der Termin u. a. von der Zusammenarbeit mit Tierärzten in Kathmandu abhängt.

Die Naturan Gesellschaft ist kein gemeinnütziger Verein, sondern ein freier Zusammenschluss engagierter Einzelpersonen (vgl. "Der individuelle Weg"). Da wir in der Regel keine Spenden sammeln und hier zur Durchführung des "Nepal Dog Projects" eine Ausnahme machen, möchten wir diese Gelegenheit nutzen, um neue Maßstäbe in Bezug auf den Einsatz von Spenden zu schaffen.
In Anbetracht des verbreiteten Missbrauchs des Vertrauens von Menschen, die den Tier-, Pflanzen- und Naturschutz unterstützen, bedarf es unserer Meinung nach neuer Vorgehensweisen, um das Risiko des Verlustes zu verringern.

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns Ihre Ideen und ggf. auch Zweifel mitteilen würden, damit wir gemeinsam neue Formen entwickeln können, durch die die Sicherheit bei der Unterstützung von Projekten mit dem Ziel größtmöglicher Transparenz und Kontrolle für die Förderer verbessert wird.
Den allgemein üblichen und so oft enttäuschten Vertrauensvorschuss wollen wir umkehren, indem wir das Gegenteil vorschlagen: Die Geförderten sollten zunächst eine gut dokumentierte Leistung erbringen. Die Unterstützung kann auch im Nachhinein stattfinden, bzw. es lassen sich Vereinbarungen treffen, bei denen der Risikoanteil deutlich höher bei denjenigen liegt, die eine Unterstützung erbitten, statt bei denen, die sie erbringen! Dies kann in Form von Vorleistungen seitens der Projektgründer erfolgen, die auch (je nach den Umständen vollständig oder teilweise) das finanzielle Risiko tragen.
Die Wahrscheinlichkeit des Spendenmissbrauchs sinkt, wenn die Leistung zunächst erbracht wurde. Auch Pannen, wie sie mitunter während eines Projektablaufs auftreten, und die beabsichtigte Verwendung von Spenden schmälern können, sind damit ausgeschlossen.
Eine nachvollziehbare Dokumentation sollte den Förderern einen umfassenden Einblick ermöglichen. Förderer brauchen sich nicht - wie es bisher gängige Praxis ist - auf gutgläubiges Geben beschränken, sondern könnten Maßnahmen vorschlagen, die für sie Beweise der Glaubwürdigkeit darstellen.
Hier unsere Überlegungen zur Risikominimierung:
- Größtmögliche Transparenz durch eine detaillierte Internet-Dokumentation der einzelnen Aktionsteile. Dies bedeutet zwar eine nicht unerhebliche Mehrarbeit, allerdings können sich gut geführte Dokumentationen auch sehr vorteilhaft für ein Projekt auswirken.
- Die nachträgliche Unterstützung: Für diese Form der Spende ist kein Vertrauensvorschuss nötig. Die Leistung (hier z. B. die medizinische Versorgung eines Hundes) wird zuerst erbracht und nachträglich gefördert, - nämlich nur dann, wenn sie die Förderer überzeugt hat.
- Bis kurz vor der direkten Ausgabe einer finanziellen Spende (bevor bspw. eine tierärztliche Behandlung begonnen wurde) sollte für die Förderer die Möglichkeit bestehen, diese ohne Angabe von Gründen zurückzuziehen (Rücküberweisung zum nächstmöglichen Termin. bspw. nach Rückkehr von einem Auslandsaufenthalt)
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